Banditen im Wald griffen eine Frau in Militäruniform an und versuchten, ihr etwas Schreckliches anzutun, doch keiner von ihnen ahnte, wie es enden würde.

Banditen im Wald griffen eine Frau in Militäruniform an und versuchten, ihr etwas Schreckliches anzutun, doch keiner von ihnen ahnte, wie es enden würde.

Im Wald herrschte eine seltsame, bedrückende Stille. Sogar die Vögel schienen verschwunden zu sein. Nur irgendwo weiter vorne waren dumpfe Stöhnen zu hören.

Auf einer kleinen Lichtung hatten mehrere kräftige Männer einen alten Mann umzingelt. Sie hatten ihn bereits zu Boden geworfen, seine Kleidung war schmutzig, sein Gesicht blutig. Einer von ihnen trat ihn träge mit dem Stiefel.

— Na los, Alter, machen wir es auf die gute Art — sagte ein großer Mann mit einer Narbe auf der Wange. — Wo ist das Geld?

— Ich habe nichts… — brachte der Alte mühsam hervor und bedeckte seinen Kopf mit den Händen.

— Mach mich nicht wütend — grinste ein anderer. — Wir wissen, dass du etwas versteckt hast.

Sie lachten, warfen sich Blicke zu, als wäre es ein Spiel. Die Schläge gingen weiter.

Und plötzlich — eine Stimme.

Klar, scharf, entschlossen:
— Genug.

Alle drehten sich gleichzeitig um.

Aus leichtem Nebel trat eine Frau in Militäruniform hervor. Ruhiger Gang, direkter Blick, keine Spur von Angst in den Augen. Sie kam näher, als ob nichts Besonderes geschah.

Die Banditen erstarrten einen Moment, dann grinsten sie.

— Oh… seht mal, wer da ist — zog einer. — Und ganz allein.

— Hübsche, du hast dich wohl verlaufen — fügte ein anderer hinzu und ging langsam um sie herum. — Brauchst du Hilfe?

— Hier ist es gefährlich — lachte ein dritter. — Aber wir können dich beschützen… auf unsere Weise.

Sie begannen zu lachen und machten anzügliche Bemerkungen.

Die Frau antwortete nicht. Sie kniete sich neben den Alten und prüfte vorsichtig seinen Puls.

— Halte durch, gleich wird alles gut — sagte sie leise zu ihm.

— Ignorierst du uns etwa? — sagte einer gereizt und packte sie am Arm.

Sie hob langsam den Blick.

— Nimm deine Hand weg.

— Oh, du bist also auch noch frech — grinste der Anführer und zog sie zu sich. — Jetzt bringen wir dir etwas bei… Jungs, kommt her.

Nach diesen Worten versuchte er, die Frau zu umarmen, doch im nächsten Moment geschah etwas, womit keiner gerechnet hatte.

Er schaffte es nicht einmal, seinen Satz zu beenden.

Im selben Augenblick verdrehte die Frau ihm den Arm. Ein Knacken war zu hören, und er krümmte sich vor Schmerz. Gleich danach — ein kurzer Kniehieb, und er fiel ins Gras.

— Du…! — schrie der zweite und stürzte sich auf sie.

Sie bewegte sich schnell, ohne unnötige Bewegungen. Ein Schritt zur Seite, ein Griff — und er lag bereits am Boden. Der dritte bekam einen präzisen Ellenbogenschlag und wurde zurückgeschleudert.

— Was passiert hier?! — schrie einer von ihnen.

Panik ersetzte ihr Selbstvertrauen.

Noch ein paar Sekunden — und alle lagen im Gras, stöhnten, versuchten aufzustehen und fielen wieder hin.

Nur einer blieb übrig. Er wich langsam zurück und sah sie mit echtem Schrecken an.

— Wer bist du…? — flüsterte er.

Die Frau richtete ruhig ihre Jacke, als wäre nichts geschehen.

— Hauptmann der Spezialeinheiten — antwortete sie kurz.

Die Stille legte sich wieder über den Wald.

Nach ein paar Minuten war das Geräusch von Fahrzeugen zu hören. Ihre Kameraden liefen auf die Lichtung.

Die Banditen wurden schnell überwältigt und abgeführt.

Den alten Mann half man vorsichtig auf und setzte ihn ins Auto.

Bevor sich die Tür schloss, ergriff er fest ihre Hand.

— Danke… — sagte er leise. — Ich dachte schon, es ist vorbei…

Sie nickte nur leicht.

— Alles wird gut.

Sie drehte sich um und ging ruhig zu den ihren zurück. Für sie war es nichts Besonderes.

Es war einfach nur Arbeit.

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