Meine Nachbarin stahl monatelang Gemüse und Obst aus meinem kleinen Garten im Hinterhof und log mir dabei ins Gesicht, dass sie es nicht gewesen sei 😱🫣.
Ich pflegte jede Beetecke, steckte Herzblut und auch Geld hinein, um frische Zucchini, Kräuter und Tomaten zu haben. Doch kaum waren wir nicht zu Hause, tauchte sie im Hof auf und trug Taschen voller Gemüse davon, als wäre es ihr eigener Besitz.
Ich versuchte, mit ihr zu reden:
— „Bitte, fassen Sie meine Ernte nicht an, ich habe alles selbst angebaut.“
Doch sie sah mir kalt in die Augen und antwortete mit unbewegter Miene:
— „Du bildest dir etwas ein. Ich habe nichts genommen.“

Zur Polizei zu gehen war sinnlos – dort lachten sie nur:
— „Sei nicht so kleinlich, ein paar Tomaten für die alte Dame kannst du wohl entbehren.“
Also beschloss ich, eine Kamera zu installieren. Nach einigen Tagen hatte ich Videoaufnahmen, auf denen sie eindeutig meinen Hof mit Tüten voller Gemüse verließ. Doch als ich ihr die Aufnahmen zeigte, behauptete sie dreist:
— „Das ist Photoshop. Das bin nicht ich.“
In diesem Moment wurde mir klar: Beweise bringen nichts. Ich musste mir etwas anderes überlegen, damit sie endlich einsah, dass sie nicht länger von mir stehlen konnte. Also tat ich etwas völlig Unerwartetes… 🤔🫣

Ich ließ absichtlich einen Teil des Gemüses und der Kräuter im Beet stehen, die ich zuvor mit einer besonderen Lösung aus Heilkräutern und Bittertropfen behandelt hatte. Die Mischung war völlig ungefährlich, verdarb aber den Geschmack völlig: Die Blätter wurden unerträglich bitter und das Gemüse schlicht ungenießbar.
Ein paar Tage später kam meine „Diebin“ wieder, sammelte die Tüten ein und schleppte sie zufrieden nach Hause. Über die Kamera sah ich zu, wie sie alles mitnahm.
Am nächsten Abend hörte ich aus der Nachbarwohnung einen heftigen Streit:
— „Was ist das für ein widerlicher Kram?! Du hast das Essen ruiniert!“
— „Ich habe gar nichts gemacht! Das sind deine Gemüse, die bitter schmecken!“

Meine Nachbarin rechtfertigte sich, aber niemand hörte ihr zu. Mehrere Tage lang stritten sie sich, und in dieser Zeit sah ich sie nicht ein einziges Mal in meinem Garten. Die Gartenfalle hatte funktioniert.
Seit diesem Vorfall betrat sie mein Grundstück nicht mehr. Und als wir uns zufällig begegneten, senkte sie nur den Blick und ging wortlos weiter.
Da verstand ich: Manchmal ist der beste Weg, jemandem eine Lektion zu erteilen, weder Polizei noch Streit, sondern eine kleine List, die die Gerechtigkeit zurückbringt.