Gestern Abend hat mein einjähriger Sohn eine Tasse Wasser über mich ausgeschüttet: Zuerst dachte ich, es sei nur ein gewöhnlicher kindlicher Streich, bis ich die schreckliche Wahrheit erfuhr 😨😱
Am Abend nach der Arbeit war ich so erschöpft, dass ich buchstäblich aufs Sofa fiel. Ich spielte ein wenig mit meinem Sohn, aß nicht einmal zu Abend — ich hatte einfach keine Kraft mehr. Ich legte mich hin, um ein paar Minuten auszuruhen… und merkte nicht, wie ich direkt auf dem Sofa einschlief.

Mein Sohn spielte neben mir, meine Frau bereitete in der Küche etwas vor. Alles war ruhig. Zumindest dachte ich das.
Ich weiß nicht, wie viel Zeit vergangen war, aber plötzlich weckte mich ein stechendes Kältegefühl, als hätte jemand einen ganzen Eimer Wasser über mich gegossen. Ich riss die Augen auf — und sah etwas Merkwürdiges: Mein Sohn stand neben mir, hielt eine Tasse und schüttete mir das Wasser direkt auf den Kopf.
— Papa! Papilein! — wiederholte er aufgeregt.
In den ersten Sekunden verstand ich überhaupt nicht, was vor sich ging. Dann überkam mich Ärger. Ich war halb im Schlaf, meine Kleidung klitschnass, das Sofa durchnässt, das Wasser tropfte auf den Boden.
— Weißt du nicht, dass man so etwas nicht macht? — sagte ich gereizt und wischte mir das Wasser aus dem Gesicht.
Mein Sohn erschrak, seine Lippen begannen zu zittern.
— Papa, es tut mir leid…

Und in diesem Moment fügte er einen Satz hinzu, der mich wie ein Stromschlag traf. 😨 Erst da begriff ich, dass es kein gewöhnlicher kindlicher Streich gewesen war, sondern etwas viel Schlimmeres 😱
— Papa, du hast gezittert… dein ganzer Körper hat gezittert, und deine Augen waren offen, aber du bist nicht aufgewacht. Ich habe geschrien… aber du hast mich nicht gehört.
Ich erstarrte. Die Worte meines Sohnes trafen mich wie ein eisiger Wind. Langsam wurde mir klar: Das war kein Traum. Das war ein Anfall.
Er kam bei mir selten vor, aber es war schon passiert. Und das Schlimmste — immer ganz plötzlich. Normalerweise war meine Frau in der Nähe, aber diesmal rettete mich… mein einjähriges Kind.
Er hatte gesehen, wie ich zu zittern begann, wie sich mein Körper verkrampfte, wie mein Atem flach wurde. Ein kleines Kind, das kaum sprechen konnte, verstand, dass etwas überhaupt nicht stimmte. Er versuchte, mich zu wecken, rüttelte an meinem Arm, rief, weinte — aber ich reagierte nicht.

Also tat er das Einzige, was ihm instinktiv einfiel: Er holte eine Tasse Wasser und begann, sie mir ins Gesicht zu gießen, in der Hoffnung, dass ich aufwachen würde.
Und es funktionierte.
Ich saß dort, nass, schockiert, und vor mir stand mein kleiner Sohn mit zitternder Lippe und riesigen, verängstigten Augen.
Ich zog ihn zu mir, umarmte ihn so fest, als hätte ich Angst, wieder das Bewusstsein zu verlieren.
— Alles ist gut… Du hast Papa gerettet, hörst du? — flüsterte ich, während mir ein Kloß im Hals aufstieg.