In letzter Zeit bellte unser Hund ständig das Kindermädchen an und ließ sie nicht an das Kind heran. Zuerst dachten wir, der Hund habe sich einfach noch nicht an den fremden Menschen gewöhnt, und sperrten ihn in ein anderes Zimmer, bis wir eines Tages den wahren Grund für dieses Verhalten verstanden 😱
Nach der Geburt unseres Sohnes veränderte sich unser Leben vollständig. In den ersten Wochen wich meine Frau kaum von dem Kleinen, doch lange konnte sie nicht zu Hause bleiben. Bei der Arbeit wartete ein wichtiges Projekt auf sie, und schon nach wenigen Wochen musste sie ins Büro zurückkehren.

Ich arbeitete ebenfalls ganztags, deshalb brauchten wir dringend ein Kindermädchen.
In letzter Zeit bellte unser Hund ständig das Kindermädchen an und ließ sie nicht an das Kind heran
Nach mehreren Vorstellungsgesprächen wählten wir eine Frau namens Margaret. Sie war etwa 40 Jahre alt, hatte viele Jahre mit Kindern gearbeitet, sprach ruhig und machte den Eindruck eines Menschen, dem man tatsächlich einen Säugling anvertrauen konnte.
In den ersten Tagen sagte meine Frau sogar mehrere Male:
— Es scheint, wir haben großes Glück gehabt.
Margaret kam immer pünktlich, fragte, wie das Kind nachts geschlafen hatte, legte die Kindersachen ordentlich zusammen und erzählte abends ausführlich, wie oft der Kleine gegessen hatte und wann er eingeschlafen war.
Es gab nur ein Problem. Unser Hund Rex konnte sie nicht ausstehen.
Am ersten Tag, als Margaret an das Kinderbett trat, stellte sich Rex zwischen sie und das Kind. Er griff nicht an, aber er sah die Frau aufmerksam an und knurrte leise.
Wir hatten ihn noch nie so gesehen.
Rex lebte schon mehrere Jahre bei uns. Er war ein großer und starker Hund, aber völlig ruhig. Zu Gästen verhielt er sich normal, ließ die Kinder von Freunden ihn streicheln und zeigte nie ohne Grund Aggression.
Deshalb schien seine Reaktion auf Margaret besonders seltsam.
— Wahrscheinlich ist er einfach eifersüchtig auf das Kind — entschied meine Frau.
Auch wir versuchten, dafür eine logische Erklärung zu finden. Im Haus erschienen gleichzeitig der Kleine, neue Gerüche, nächtliches Weinen und nun auch noch eine unbekannte Frau.
Doch es vergingen einige Tage, und es wurde nur schlimmer.
Sobald Margaret sich dem Kinderbett näherte, war Rex sofort zur Stelle. Manchmal begann er laut zu bellen, und einmal stürmte er so heftig vorwärts, dass das Kindermädchen erschrocken zurücksprang.
— Ich habe Angst, allein mit ihm zu bleiben — sagte sie.
Und man konnte sie verstehen. Wir beschlossen, dass Rex in einem anderen Zimmer sitzen würde, solange Margaret allein mit dem Kind zu Hause war.
Jeden Morgen vor dem Weggehen sperrte ich ihn dort ein. Und jedes Mal geschah dasselbe.
Sobald wir uns anschickten zu gehen, begann Rex nervös zu werden. Er kratzte an der Tür, winselte und bellte manchmal so laut, dass man ihn sogar von der Straße aus hörte.
Und erst nach etwa einer Woche begriffen wir endlich, warum unser Hund sich so seltsam verhielt 😳😰 Die Fortsetzung unserer Geschichte habe ich im ersten Kommentar erzählt 👇👇

Doch etwa eine Woche später bemerkte meine Frau etwas Seltsames. Der Sohn wurde unruhig. Früher war er ruhig mit dem Kindermädchen geblieben, doch jetzt begann er manchmal zu weinen, sobald Margaret ihn auf den Arm nahm. Auch nachts wachte der Kleine häufiger auf.
Wir schoben alles auf das Alter, bis eines Morgens das geschah, was mich endgültig zum Nachdenken brachte.
Ich wollte gerade Rex in dem Zimmer einsperren, als Margaret an das Kinderbett trat.
Der Hund veränderte sich augenblicklich. Er stellte sich vor das Kinderbett, legte die Ohren an und begann zu bellen. Doch er sah nicht einmal das Kind an.
Er sah nur Margaret an. Als warne er genau sie. An jenem Tag sagte ich zu meiner Frau:
— Das gefällt mir nicht. Rex verhält sich nie ohne Grund so.
Am Abend kauften wir eine kleine Kamera und installierten sie so, dass das Kinderbett und ein großer Teil des Zimmers sichtbar waren.
Margaret sagten wir nichts. Am nächsten Tag gingen wir wie gewöhnlich zur Arbeit, und Rex sperrten wir wieder in das Nebenzimmer.
Einige Stunden später schrieb mir meine Frau: „Schau dir die Kamera an.“
In letzter Zeit bellte unser Hund ständig das Kindermädchen an und ließ sie nicht an das Kind heran
Ich öffnete die App. Zuerst geschah nichts Ungewöhnliches. Margaret fütterte den Kleinen, wechselte ihm die Kleidung und ging im Zimmer umher.
Doch dann begann das Kind zu weinen. Das Lächeln verschwand augenblicklich aus ihrem Gesicht.
Sie ging gereizt zum Kinderbett und hob den Kleinen abrupt hoch. Als er nicht aufhörte zu weinen, begann die Frau ihn grob zu schütteln und ärgerlich etwas zu sagen. Und dann legte sie ihn viel heftiger zurück, als es nötig gewesen wäre.
Doch das Schrecklichste geschah einige Minuten später. Rex schaffte es irgendwie, die schlecht geschlossene Tür aufzustoßen, und rannte in das Zimmer.
Als er Margaret neben dem weinenden Kind sah, stellte er sich sofort zwischen sie und das Kinderbett und begann laut zu bellen. Und da sahen wir etwas, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten.
Margaret wurde wütend, griff nach einem daneben liegenden Gegenstand und schlug Rex, um ihn zum Rückzug zu zwingen.
Der Hund sprang zur Seite. Aber er lief nicht weg. Er stellte sich wieder vor das Kinderbett. Und bellte weiter. In diesem Moment fuhren wir bereits nach Hause.
Margaret versuchte zu erklären, dass der Hund plötzlich aggressiv geworden sei und sie sich habe verteidigen müssen. Aber sie wusste noch nichts von einer Sache. Wir hatten alles gesehen. Margaret erschien nie wieder in unserem Haus, und die Aufnahme von der Kamera bewahrten wir auf und übergaben sie an die zuständige Stelle.